Kolumnen

Irgendwann springe ich wieder

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Wenn man jedes kleine Glück das einem zufliegt sofort wieder verjagt, darf man sich nicht wundern wenn man am Ende allein dasteht. Es kommt nicht oft vor, dass man in kürzester Zeit derart inspiriert und begeistert wird und ich weiß dieses seltene und besondere Geschenk auch zu schätzen, wer auch immer mir dieses gesendet hat. Mein größtes Talent scheint es allerdings zu sein, diese Menschen mit unüberlegten Sätzen zu verärgern und in die Flucht zu schlagen.

Das Leben ist ein Kommen und Gehen, ein stetiger Kreislauf der uns vom ersten bis zum letzten Atemzug begleitet. Der Tag wird zur Nacht und die Nacht wieder zum Tage, nur um wieder zur Nacht zu werden. Zwischendurch schlägt unser Herz zigtausende male und mit viel Glück, wenn kleine Wunder geschehen, auch mal etwas höher, schneller und stärker. Ich bin abgestumpft, zweifelsohne. Gefasst ist mein zweiter Vorname, Stillstand mein Suffix und dennoch versuche ich wieder Fahrt aufzunehmen. Ich möchte nach wie vor die Welt erobern und von den höchsten Klippen in die sonnengetränkten Fluten springen, immer und immer wieder. Nur wer springt schon freiwillig wenn er das Gefühl hat er würde aktuell ertrinken? Als kleines Kind bin ich immer furchtlos mit Schwimmflügerl vom 7,5 Meter Turm gesprungen, denn auch wenn ich nicht schwimmen konnte und es mir die Flügerl von den Armen riss, wusste ich, es wird mir nichts passieren, da mein Vater unten wartete und mich jedes Mal aus den Tiefen des Sportbeckens hochzog.

Was es braucht ist daher einfach wieder ein bisschen mehr Mut und jemanden der an mich glaubt und mir die Sicherheit gibt das nichts passieren kann, auch wenn ich von viel zu hohen Klippen springe.

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