Kolumnen

Man kann nicht alle retten

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Es gibt Monate im Leben die sind absolut unspektakulär und dann gibt es Monate, in denen man jede Menge fürs restliche Leben lernt, die richtungsweisend sind und einen wirklich fordern. Dieser Juli war so ein Monat für mich und er hat mir jede Menge Erkenntnisse gebracht.

1. Wenn man muss, schafft man alles
Es ist schon erstaunlich was man alles hinbekommt wenn man keine andere Wahl hat. Der Mensch ist ein erstaunliches Wesen und so schaukelt man plötzlich Dinge die man nie gedacht hätte hinzubekommen. Wenn es sein muss geht man an Limits und ab und zu auch darüber hinaus. Wenn der Wille da ist, ist einfach nichts unmöglich.

2. Ich bin gefestigt
Ich bin ja der festen Überzeugung, dass man aus negativen Erfahrungen 100 mal mehr lernt als von den guten Phasen im Leben. Die richtig harten Momente prägen einen und wenn man sie übersteht, ist man reifer und deutlich gefestigter als zuvor. Man akzeptiert Dinge leichter, kann mit schwierigen Situationen besser umgehen und zerbricht nicht sofort wenn es hart auf hart kommt.

3. Man kann nicht alle retten
Die wohl wichtigste Erkenntnis des Monats ist, dass man nicht jeden Menschen retten kann. Manche wollen nicht gerettet werden und manche fechten Kämpfe aus, die einen einfach nichts angehen und bei denen man gut beraten ist sich rauszuhalten. So sehr man auch oftmals helfen möchte oder glaubt helfen zu können - manchmal muss man einfach akzeptieren, dass dies nicht gewünscht ist.

Den Blick nach vorn gerichtet

Der Monat hat mich auch gelehrt, dass man gut daran tut sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren und für sich selbst Wege zu finden die man in Zukunft beschreiten möchte. Mein Blick ist jetzt nach vorn gerichtet und ich versuche alles was ich mir vornehme konsequent umzusetzen. Ja, der Monat war hart und für andere noch viel härter. Dennoch geht das Leben weiter und wir alle können im Endeffekt nur jeden Tag versuchen unser Bestes zu geben. Und wenn wir das auch wirklich tun, wird es sich schlussendlich bezahlt machen und die Wege die man einst gehen wollte, werden dann erfolgreich beschritten sein und man wird stolz darauf sein was man alles erreicht hat.

Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du gelebt. Immanuel Kant

  1. oh ja wir recht du hast - es ist oft erstaunlich was man alles schafft wenn man muss u keine andere wahl hat ! ich habe damals 20 bücher in 30 tagen gelesen u auch gelernt - im nachhinein unvorstellbar!
    u ja mal lernt aus niederschlägen viel mehr als wenn immer alles zu 100 % funktioniert!
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

  2. Das mit dem "retten" ist noch dazu eine schwierige Sache. Manche sehen gar nicht das Problem, dass man selbst bei ihnen ortet. Und manchmal haben sie mehr als recht. Denn manchmal ist es einfach das eigene Lebensmodell, dass man versucht anderen draufzustülpen, weil man meint, dass es das Bessere sei.
    Schlußendlich kann man auch nur unterstützen, Hilfestellung geben, ... "Retten" kann man sich immer nur selbst. Wenn der Wille fehlt, dann kann ich mich auf den Kopf stellen. Es wird beim anderen nichts ändern.

  3. Hi Jürgen,

    auch ich kann dir nur zustimmen. Wenn man die Pistole an die Brust gesetzt bekommt , dann ist so vieles möglich. Viel mehr als man sich zuvor zugetraut hätte. Fehler sind da um gemacht zu werden und daraus zu lernen. Wie soll man sonst wissen, dass man es beim nächsten Mal anders machen sollte?

    Ich lese gerne deine Zeilen, darin steckt so viel Wahrheit und man denkt selbst immer über das eigene Leben nach.

    Liebe Grüße und wenn du nach vorne schaust, machst du das Richtige.

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