In einer eindrucksvollen Art und Weise bewies Roger Federer gestern Nacht, dass er momentan nicht nur der beste Tennisspieler der Welt sondern wohl auch der größte Sportler unserer Zeit ist. Auch Tiger Woods war gestern unter den Zuschauern und sah sich das Finale aus der „Federer Reihe“ an.

Keine Chance für Roddick

Mit 6:2 4:6 7:5 6:1 holte sich der Schweizer gestern seinen 9 Grand Slam Titel, den 3. US Open Sieg in Serie.

Im ersten Satz führte er Andy Roddick regelrecht vor, dominierte das Spiel nach belieben und gewann den Satz nach nicht mal einer halben Stunde mit 6:2. Im zweiten Satz legte Roddick ordentlich zu, holte sich gleich zu Beginn das Break und gewann den Satz mit 6:4 – sein erster Satzgewinn gegen Federer seit 2003. Der Satz 3 verlief relativ ausgeglichen und spannend – Federer holte sich aber das letzte Aufschlagspiel Roddicks und gewann den Satz 7:5.
Was im vierten Satz passierte war dann wieder unglaublich. Federer gelang jeder Schlag, Roddick hatte überhaupt nichts mehr dagegenzusetzen und musste froh sein nicht 6:0 zu verlieren. Eine Zahl die für sich spricht und das perfekte Spiel von Federer unterstreicht ist die Anzahl der Winner. Insgesamt 69! waren es für Federer in den 4 Sätzen.

Bilanz 2006 – 70:5

Mit dem Titel krönte er seine perfekte Saison 2006. Sieg der Australien Open, French Open Finale, Sieg in Wimbledon und nun auch Sieg bei den US Open. Federers Matchbilanz 2006: 70 Siege 5 Niederlagen, einfach beeindruckend. 5 Turniere wird Federer heuer noch spielen und zwar in Tokyo, Madrid, Basel, Paris und abschließend das Masters in Shanghai.

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