Weich ab und gehe neue Wege,
lass endlich los von mir,
hab dich doch nie gerufen,
noch bin ich schuldig etwas dir.

Hast dich einst eingeschlichen,
und in mein Bett gelegt,
hast mich seit her begleitet,
dich nie mehr wegbewegt.

Die Tränen hast du mir entzogen,
zu fast jeder Gelegenheit,
hast mich oft eingeengt,
und niemals mich erfreut.

Einsamkeit, so nennst du dich,
es ist nun Zeit zu gehen,
drehst dich noch einmal um zu mir,
und sagst: „Auf Wiedersehen.“

Oh nein, so bleibe fort von mir,
leb wohl du böser Schmerz,
ab jetzt gehört wem anderen,
dies angeschlagene Herz.

© Jürgen Koller

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