Wenn sich die erste Stelle des eigenen Alters allmählich von einer 2 in eine 3 verwandelt, kann einen das schon mal kurzfristig zum Nachdenken bringen. Man überlegt, ob man seinen langjährigen Beruf noch viele weitere Jahre ausüben möchte, ob man Grundsätzlich zufrieden ist mit dem was man tut. Meine Antwort darauf war ein ziemlich schnelles und klares nein. Der Beruf an sich ist ja wirklich sehr gut, relativ wenig Stress, gut bezahlt, alles in allem wohl ein Glücksgriff hinter dem aber natürlich auch viel Arbeit & Know-How steckte – denn 8 Jahre selbstständig ist man nicht nur so zum Spass. Trotzdem fehlt mir auf längere Sicht der Sinn dahinter. Tag täglich stundenlang vor dem Computer zu sitzen und zu designen und zu programmieren ist nicht gerade die sinnvollste Betätigung in meinen Augen.

Nochmal studieren – der harte Weg

Deswegen hab ich mich bekannter Weise für ein Berufsbegleitendes Volksschullehrer Studium an der PH Baden entschlossen, mit dem ich – wenn alles klappt – ab Oktober beginne. Es ist sicher nicht der bequeme Weg den ich gehe, denn neben den beiden Berufen die ich derzeit habe, wird das bestimmt eine stressige & anstrengende Zeit. Im Endeffekt werde ich nach den 3 Jahren auch wesentlich weniger verdienen als jetzt, jedoch beantwortet sich meine Frage ob ich etwas sinnvolles tue dann ganz bestimmt mit ja – und das ist mit Sicherheit mehr Wert als ein paar hundert Euro mehr im Monat.
Ein Berufswechsel mit 30 ist also nicht gerade einfach aber noch eine gute Möglichkeit dem Leben eine andere Richtung zu geben und etwas völlig anderes zu tun.

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