Es war vor vielen tausend Stunden,
als die Frau ich damals sah,
es war der Start von unsrem Leben,
unsre Träume werden wahr.

Wir reisten zweimal um die Erde,
haben täglich uns geliebt,
wir wussten dass es sowas schönes,
nur ein einziges mal gibt.

Wir hatten alles was wir brauchten,
lebten friedlich vor uns hin,
bis zum Tag als es passierte,
machte alles so viel Sinn.

Nun sitz ich hier an deinem Grabe,
halt nen Zettel in der Hand,
mit der Zeile die aus deiner,
allerletzten Stunde stammt.

„Es war vor vielen tausend Stunden,
als ich dich dort damals sah,
ich wusste sofort dass dus bist,
dass nun mein Traum würd werden wahr.“

„Mein Liebster Mann ich möcht dir sagen,
dass ichs liebe wie wir sind,
und dich heute wissen lassen,
ich erwart von dir ein Kind.“

Es war vor vielen tausend Stunden,
seh dein Haar im Wind noch wehen,
ich werd auf ewig an euch denken,
bis wir uns wieder sehen.

© Jürgen Koller
(Vorgetragen von Agnes Jorda bei der art.experience 2012 in Baden bei Wien.)

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