Ich befinde mich in der durchaus glücklichen Situation, dass ich lediglich 3 Tage in der Woche in einer Firma verbringen muss bzw. darf. Die restlichen 4 Tage gehören meiner eigenen Firma, der Freizeit, dem Sport, den kreativen Dingen dieser Welt. Drei lange Tage in der Woche bin ich also Teil dieses Spiels Namens Alltag. Zur gleichen Zeit aufstehen, zur gleichen Zeit in die Firma fahren, zur gleichen Zeit Mittagessen, zur gleichen Zeit heimfahren, zur gleichen Zeit einkaufen und zur gleichen Zeit schlafen gehen, bis der Wecker erneut erklingt.
Wenn man nur ein klein wenig beginnt darüber nachzudenken, landet die Hand relativ zügig am Kopf. Der Alltag kann schon eine ziemlich traurige und stupide Angelegenheit sein. Wenn man nach dem Mittagessen über den Schwarzenbergplatz schlendert und die Jugend gemütlich in der Wiese liegen sieht, kommt einem durchaus der Gedanke, dass man mit seiner Zeit etwas besseres anfangen könnte, als wieder zurück ins Büro zu gehen. Ich mag meine Arbeit, ohne Zweifel – und die Firma ist wirklich eine großartige – aber diese gewissen Vorschriften, denen jeder Angestellter automatisch unterliegt, rauben einem gnadenlos die Kreativität. Wie die große Mehrheit der arbeitenden Gesellschaft offensichtlich gut damit umgeht ist mir ein großes Rätsel. 5 Tage in der Woche könnte ich dieses Spiel nicht spielen – und so komm ich glückliches Kerlchen mit einem Beinbruch davon und einem Alltag, der mich (welch großes Glück) nur drei mal die Woche grüßt.

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