Wenn sich der Tag langsam dem Ende zuneigt, die Sonne untergeht und es kühler wird – startet bei mir unweigerlich die Phase, in der ich kreativ werde. Mir kommen dann stets diverse Gedanken und Ideen in den Sinn, die ich niederschreiben oder umsetzen möchte. Wieso dieser Prozess immer erst Abends einsetzt? Vermutlich liegt es an der Ruhe, die sich langsam aber sicher mit der Abenddämmerung einschleicht.
Unter Tags hat man sowieso meist seine üblichen Dinge zu erledigen und man wird automatisch in diese hektische und unruhige Welt hineingezogen. Erst Abends kommt dann alles zur Ruhe und man hat Zeit für sich und seine Gedanken. Die Lichter in den anderen Häusern gehen langsam aus, die Musik in den eigenen Wänden läuft in angenehmer Lautstärke und man findet sich plötzlich in seiner eigenen kleinen Welt wieder, in der die Kreativität gerade gefrühstückt hat und loslegen möchte. Als Beleuchtung dient einem der Mond, der jeden Abend durchs Fenster scheint, als würde er einen grüßen und sich freuen, dass man auch noch munter ist. Mit dieser kosmischen Verlässlichkeit des Mondes kommt die Sonne nicht mit. Diese täglichen ruhigen und kreativen Momente, sind mir jedenfalls die absolut liebsten und wichtigsten am ganzen Tage.

  1. „Mit dieser kosmischen Verlässlichkeit des Mondes kommt die Sonne nicht mit.“

    Das sehe ich ganz genau so! Sehr schön geschrieben 🙂

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