Wenn man mit einer hohen Erwartungshaltung an eine Sache herangeht, endet dies meist mit einer Enttäuschung. Dass es allerdings auch andersrum ausgehen kann, hat mir das INmusic Festival 2013 gezeigt. Es waren fünf absolut geniale Festival Tage mit jeder Menge Musik, Tanz ohne Ende und unendlich viel Spass mit großartigen Leuten.

Umgegbung

Das INmusic Festival am Jarun See ist das größte Festival Kroatiens und war heuer nicht nur von Britischen Bands sondern auch von Britischen Fans geprägt. Das Camp war voll von Engländern, dazu ein paar Slowenen, Kroaten und Deutschen. Der Großteil der Festival Besucher kam allerdings aus Zagreb – aus der Stadt, dessen Zentrum nur ein paar Minuten vom Festivalgelände entfernt liegt. Der Jarun See bietet in Sportlicher Hinsicht alles was man sich nur vorstellen Kann – Radwege, Laufwege, eine Wakeboard Anlage, eine endlos lange Ruderstrecke, Beachvolleyballplätze und sogar ein Baseball Feld. Der Ausblick aus den zahlreichen Kaffees und Bars entlang des Sees kann sich wirklich sehen lassen. Das Festivalgelände selbst hatte zwei größere Stages, daneben noch jede Menge kleinere Zelte und Bühnen auf denen unterschiedliche Musik zu hören war. Aus musikalischer Hinsicht war für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Das Camp

Gleich mal vorweg – derart nette Staff Leute und ein ähnlich gutes Rahmenprogramm wie am INmusic Festival, wird man wohl auf keinem anderen Festival finden. 24h am Tag tolle Musik im Camp, dazu tägliche Slackline, Didgeridoo, Yoga, Djembe und Capoeira Workshops. Es wurde einem so viel geboten, dass einem nie langweilig werden konnte. Die Leute waren bis hin zu den Securitys extrem freundlich und zuvorkommend und auch die WC Anlagen und Duschen waren (für Festivalverhältnisse) in Ordnung. Handy Ladestationen und WLAN waren ebenfalls verfügbar, darauf hab ich aber gerne verzichtet. Die Wege zum Festival könnten kürzer nicht sein – alles in allem also optimal.

Die perfekte Gruppe

„The Austrian Guys“ haben sich sofort mit allen gut verstanden und so kam es, dass wir mit den Staff Leuten und ein paar einheimischen in einer sensationell bunten Gruppe am Festival unterwegs waren und bis spät in die Nacht gefeiert und getanzt haben. Eine Yoga Lehrerin, ein Djembe Rastaman, ein großer Rotaariger Didgeridoo Spieler mit weißer Maske, ein paar einheimische Ladys und die beiden Österreicher mit Schottisch/Schwedischen Fahnen. Ich weiß wirklich nicht wann ich das letzte mal so viel Spass hatte und so wurde bis drei Uhr Nachts ausgelassen getanzt und im Anschluss noch eine gemeinsame Jam Session gestartet. Es war einfach nur lustig und mit bisherigen Ereignissen nicht zu vergleichen.

Resume

Abschließend muss man sagen, dass die 5 Tage perfekt waren und das kleine aber feine INmusic Festival zu 100% empfehlenswert ist. Noch nie habe ich so viel und so ausgelassen getanzt – bis ich Blasen an den Füßen hatte – und alles ohne Alkohol. Viele neue Freundschaften wurden geschlossen und gute neue Bands konnte ich ebenfalls für mich entdecken. Besonders hervorzuheben: Arctic Monkeys, Basement Jaxx, Block Party, und Antenat. Das Festivalleben macht unglaublich viel Spass, da man auf so viele verschiedene Leute aus unterschiedlichen Ländern trifft und es derart viele Momente gibt, die man nicht mehr vergisst. Wie oft ich mit meiner Schwedischen Flagge fotografiert wurde weiß ich nicht mehr – jedenfalls stehen die Chancen gut, dass mich das INmusic Festival noch ein weiteres mal sehen wird – vielleicht ja schon 2014. Danke Kroatien, Danke INmusic Festival 2013! Next Stop – Urban Art Forum Festival.

Last Clicks

Offizielle INmusic Festival Website
Offizielle Fotos vom Festival
INmusic 2013 Spotify Playlist

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