In den Zeiten vor Facebook, ja auch so etwas gab es, boten Blogs eine gute und spannende Möglichkeit Einblicke in das eigene Leben zu gewähren. Es war eine kleine Gruppe von Menschen die das tat und der man gerne folgte. Man hat sich schon richtig auf die nächsten Geschichten gefreut, da diese aus mehr als nur einem Satz und einem Foto bestanden. Inzwischen haben wir das Zeitalter Facebook – in dem man offensichtlich jede Kleinigkeit im Stundentakt teilen muss – von morgendlichen Fitnessshakes über mit Accessoires bestückten Haustieren bis hin zu den aktuellen Essensresten am Teller. Die Mühe bewusst einen Blog aufzurufen um eine richtige Geschichte zu lesen, macht sich heute niemand mehr. Aus meiner Sicht haben private Blogs nicht unbedingt von Facebook profitiert. Sie haben dadurch ein etwas staubiges Image erhalten und auch die Anzahl der Kommentare in den Blogs ist drastisch zurückgegangen. Es ist wohl wie bei Big Brother. Die erste Staffel hat noch jeder gesehen da es etwas neues, spannendes war – danach war es gewöhnlich und hat niemanden mehr interessiert.

28x ich – im Februar

Es gibt allerdings noch ein paar wenige Blogs, die ihrer Linie treu geblieben sind und weiterhin ihre tag täglichen Geschichten teilen. In ganz wenigen Fällen funktioniert dies noch, weil die Geschichten authentisch und gut geschrieben sind und auch inhaltlich etwas hergeben. Ich selbst war nie der große Geschichtenschreiber, der große Selbstdarsteller der jede Einzelheit seines Lebens preisgibt aber ich möchte dies gerne mal versuchen. Deswegen werde ich im Februar mein Leben in Wort und Bild präsentieren und versuchen einer dieser guten alten Blogs zu sein, die man gerne gelesen hat.

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  1. Blogs sind tot. Das lese ich jetzt seit einigen Jahren 🙂 Manch Blog wird noch immer gelesen und auch kommentiert. Andererseits sind es auch BloggerInnen, die ihr Schreibverhalten ändern, weniger bloggen und sich mit ihren Inhalten auf anderweitigen Plattformen verteilen. Das Foto kommt dann nicht mehr ins Blog sondern in Pinterest oder … die Grafik in …

    Blogs waren (oder sind) für BloggerInnen eine einfache Möglichkeit ihre Gedanken, ihre Ideen, ihre Erlebnisse in die weite Welt zu tragen. Heutzutage gibt es dazu halt einfach mehr Möglichkeiten. Vielleicht muss man den Begriff „Blogger“ einfach ein wenig weiter sehen oder neue Begriffe finden.

    Auch ich schweife immer wieder in der Social Media Welt umher – komme aber dann immer wieder gerne in mein Blog zurück.

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