Es ist wahrlich keine neue Weisheit aber man kann sie einfach nicht oft genug zu Papier bringen. Wenn man immer nur das selbe tut, wird das Ergebnis stets das gleiche bleiben und sich nichts ändern.

Ändere bewusst deine Gewohnheiten

Um aus den gewohnten Routinen auszubrechen muss man neue Wege beschreiten, man muss seine Gewohnheiten bewusst ändern und neues ausprobieren. Anstatt sich auf die Couch zu bequemen könnte man sich sportlich betätigen, eine Ausstellung besuchen oder sich neue Fähigkeiten aneigenen. Man kann auch ganz bewusst an irgendeinen Ort fahren, an dem man noch nie zu vor war um sich neue Eindrücke und Inspiration zu holen. Abwechslung ist gut und etwas Neues zu versuchen bringt einen immer weiter, so schräg die neuen Aktivitäten auch sein mögen.

Aber…mir fehlt die Motivation

Theoretisch wird mir bis hierher auch jeder zustimmen – allerdings fehlt es nicht an der Einsicht sondern all zu oft an der Umsetzung und der sogenannten „fehlenden Motivation“, die Dinge auch wirklich zu ändern. Der Satz „ich kann mich nicht motivieren“ ist aber absoluter Schwachsinn. Es liegt nicht an einer fehlenden Motivation, sondern daran, dass der Mensch grundsätzlich nicht dazu gemacht ist Dinge zu tun die unkomfortabel, unbequem oder schwierig sind. Unser Gehirn ist darauf programmiert zu überleben und uns vor genau diesen Dingen zu beschützen. Dinge die unbequem sind, ein gewisses Risiko mit sich bringen oder uns auf irgendeine Art und Weise verletzen könnten werden umgehend blockiert. Das ist auch der Grund weshalb man in vielen Lebenslagen oftmals zögert oder einen Rückzieher macht, weil man sich nicht sicher ist ob man das tun soll.

Wir müssen also – und darum verwende ich dieses Wort auch so intensiv – BEWUSST unsere Verhaltensmuster ändern und uns BEWUSST gegen diese Blockaden entscheiden, denn alles was uns weiterbringt ist schwierig und unbequem und erfordert viel Einsatz und Durchhaltevermögen.

Kurz bevor die Dinge einfacher werden, sind sie am schwierigsten…deshalb gib nicht auf und kämpfe dich durch.

  1. Ich hab ja irgendwie immer das Gefühl, dass mein Gehirn ganz besonders stur darauf programmiert ist, mich vor (anstrengenden/unbequemen) Veränderungen zu „beschützen“. 😀 Aber ich hab mit Veränderungen ja im Allgemeinen meine Schwierigkeiten, selbst wenn sie für mich gar nicht unbequem oder direkt mit Aufwand verbunden sind. Dafür ist es aber immer ein umso besseres Gefühl, wenn ich mich mal überwinde und Neues ausprobiere, alte Muster ablege oder mich (gezwungenermaßen) neu orientiere(n) muss. Man ist dann schon auch sehr stolz, also bei mir ist das jedenfalls so. 🙂

    • 🙂 ja ist wohl bei jedem anders stark ausgeprägt. Angeblich hat man genau 5 Sekunden Zeit bevor einem das Gehirn wieder einen Strich durch die Rechnung macht. 5 Sekunden in denen man sich für ein unbequemes JA anstatt ein sicheres NEIN entscheiden kann. Merke das aber auch oft bei mir selbst, dass ich oftmals zögere zuzusagen…und irgendwie möchte ich ja doch aber dann ist es schon zu spät und ich bleibe bei dem bequemen NEIN.

  2. Ich stimme dir absolut zu Jürgen! Man muss sich selbst dazu anhalten mal neue Pfade im Leben zu beschreiten, nur so bleibt das Leben auch interessant. Toller Beitrag, der mich zum nachdenken inspiriert hat. Danke dafür.

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