Die Wohnung steht noch leer und ist nicht unsere
und ob sies einmal wird, ist noch nicht klar.
Wir wohnen nicht mal nebenan,
und heut zu sagen „weißt du noch wies früher war?“
ist schlicht unmöglich, selbst wenn wir es wollten.

Denn viel zu kurz erst hältst du manchmal meine Hand.
Du riechst echt gut und wenn du lachst,
dreht sich die Welt, die ich vergesse, etwas schneller –
weil ich glücklich bin.

Wir zählen Orte auf, in denen
wir in Träumen schon mal waren und bringen
diese zu Papier, nur um dann Pläne draus zu machen.
Wieso auch nicht und was spricht eigentlich dagegen,
frag ich dich und du meinst nur – ja warum nicht
und lächelst mir entgegen.

Vielleicht ists noch nicht unsere Zeit,
doch wenn du leise singst,
während dein Kopf auf meinem Körper liegt,
muss ich gestehen, dass ich dich mag.

Wer weiß schon was noch kommt,
ob wir die Wohnung mal beziehen
und dann doch wieder verlassen,
um an diesen Ort am Meer
zu fahren, der so viel besser
zu uns beiden passt.

Ob uns ein Kind mal Eltern nennt?
steht nicht mal in den Sternen, und doch
sehen wir sie uns
ganz gern gemeinsam an
und fragen uns, obs Zufall war.

Das ganze Leben,
meinst du oft zu mir,
besteht aus 26 Buchstaben.
„Was du heut daraus machst,
bestimmst nur du,
und niemand sonst.“

Es fühlt sich ungezwungen an,
als könnte jeder von uns gehen,
doch will es grade keiner.
Selbst wenn aus dir und mir
ein WIR mal werden sollte,
ist uns beiden klar,
wir leuchten auch alleine
in der Nacht.

So vieles liegt noch in der Luft,
es ist ja auch nicht unsere Zeit,
die erst noch kommt,
vielleicht – oder auch nicht.

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