Die Idee, mein Buch in einer etwas entlegenen Gegend weiterzuschreiben war definitiv eine Gute. Der Blick in die verschneiten Weinberge ist traumhaft schön und Ablenkungen in welcher Form auch immer, sind kaum vorhanden. Kein Fernseher mit irgendwelchen sinnfreien Sitcoms, kein Büro das danach schreit betreten zu werden. Man sitzt auf der Couch und schreibt an seinem Buch, sonst nichts. Es geht zwar nicht ganz so zügig voran wie ich mir Anfangs erhofft hätte aber schön langsam gewöhne ich mich an die Ruhe und komme langsam aber sicher besser hinein. Ich habe mir öfters ausgemalt wie es wäre irgendwo hinzureisen und für ein ganzes Monat lang nur zu schreiben. Ich denke es würde mir gefallen. Der Gedanke als Autor seinen Lebensalltag zu bestreiten hat mir sowieso immer schon gefallen. Davon bin ich natürlich noch unendlich weit entfernt aber die paar Tage vermitteln mir doch einen Eindruck, wie es denn so wäre.
Weinberge von Kitzeck
Morgen steht noch ein dreiviertel Schreib-Tag am Programm, ehe eine zweistündige Tenniseinheit auf mich wartet. Von 18:00 bis 20:00 werde ich also den Schläger schwingen. Am Sonntag Morgen geht es dann wieder zurück in die Heimat. So tue ich also noch ein bisschen so als wäre ich ein Autor und wünsche euch noch einen angenehmen Freitag Abend.

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