Der Techniker hatte mit CT Reparaturen wohl doch noch nichts zu tun und somit ist meine Untersuchung auf morgen verschoben. Wieder ein Tag verschissen – willkommen im Jahr 2019. In der Röntgen Ordi in der meine Schwester arbeitet wäre ich in 15 Minuten fertig – aber nicht im neuen Landesklinikum Baden.

Nun gut. Meine zukünftig Einbeiniger Zimmerkollege 1 schläft, während er seine Blutkonserve zu sich nimmt, ständig im Sitzen ein und wirft mir dann aus heiteren Himmel komische Wortfetzen entgegen. „Rudi, des is mei Gortn.“ „Wos wos, is des dei Apfal?“ Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst dass er sich den Kuli, den er ganzen Tag in der Hand hält um das Kreuzworträtsel in der Heute zu lösen, in sein Auge rammt. Zimmerkollege 1 schläft übrigens im Stehen. Um 3 Uhr Nachts hat er sich die Zähne geputzt und um 5 hat er uns anderen ganz stolz geweckt und die Heute übergeben. „DIE ZEITUNG IS DO“

Zimmerkollege 2 liegt nach der Operation wieder bei uns und ist komplett neben der Spur. Das Telefonat mit seiner Mama hat den etwa 50 Jährigen 115 Kilo Koloss gerade zu Tränen gerührt. Dass sind die Geschichten die ans Herz gehen. Kollege 3 bekommt beim Anblick von Kollege 2 schon alle Zustände weil ihm morgen das gleiche blüht.

Ich selbst beobachte diese Szenerie weiter und hoffe insgeheim, dass diese eine ganz bestimmte Krankenschwester wieder zu uns ins Zimmer kommt. Eine Hospital Soap bahnt sich an.

Das Raucherabteil der Ärzte hat übrigens gerade Hochkonjunktur.

Aktuelle Raucher: 6
Schmerzen: 2/10

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