Heute ist einer der wenigen Tage im Jahr 2020, die wirklich gut sind. Ein Tag zum Feiern, ein Tag der Erleichterung, ein Tag den Millionen von Menschen in Amerika und hunderte Millionen auf der ganzen Welt herbeigesehnt haben. Nach 4 Jahren wurde Präsident Trump abgewählt. Ein Präsident, der nachweislich über 20.000 Lügen bzw. Falschaussagen getätigt hat, immer wieder höchst sexistisch und rassistisch agiert, die Pressefreiheit mit Füßen getreten hat und ein Land gespalten hat wie kein Präsident vor ihm. Es ist nach wie vor unfassbar, wie solch ein Egoman zum Präsidenten gewählt werden konnte. Ein Typ dem Alles egal ist, der Tag täglich Lügen und Peinlichkeiten auf Twitter teilt, keine Fakten akzeptiert und für den das Wort Demokratie auch jetzt noch nicht existiert.

Joe Biden und Kamala Harris

Man muss kein Anhänger der Demokraten oder Fan von John Biden sein, aber der Mann ist genau das, was die Vereinigten Staaten jetzt dringend benötigen und das absolute Gegenteil zu Trump – ruhig und besonnen. Auch dass es nun mit Kamala Harris zum ersten mal eine Vizepräsidentin gibt, ist eine tolle Geschichte. Der angerichtete Schaden ist allerdings immens. Den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen wird Biden umgehend wieder Rückgängig machen, ebenso wie den Austritt aus der World Health Organization. Die COVID Versäumnisse und vor allem die wirtschaftlichen Folgen, werden ihn wohl in seiner gesamten Präsidentschaft begleiten. Ich bin ehrlich extrem erleichtert, da man keinen Tag sicher sein konnte, was Trump wieder anstellt. Ähnlich erleichtert, als Van der Bellen gegen Hofer gewonnen hat oder als die Übergangsregierung nach Ibiza das Amt übernommen hat. Wie groß die Erleichterung tatsächlich ist, hat uns heute auch CNN Kommentator Van Jones gezeigt. Worte die wirklich Nahe gehen.


Concession Speech? Wohl kaum.

Eine übliche Concession Speech, in der man dem Gewinner gratuliert wird es von Trump – da bin ich mir sicher – nicht geben. Dazu ist er ein viel zu schlechter Verlierer. Es ist aber vielleicht auch besser so. Wie man übrigens mit Anstand solch eine Rede halten kann, hat John McCain 2008, nach seiner Niederlage gegen Obama gezeigt. Ein Ehrenmann, wie man so schön sagt:

Goodbye Donald Trump

Was von Trump bleibt? Ein gespaltenes Land und seine tausenden Tweets, bei denen man sich heute und für immer in Grund und Boden schämen wird.

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