Wenn man das große Glück hat in einem der reichsten Länder der Welt aufzuwachsen, ein Dach über dem Kopf hat und einen gut bezahlten Job sein Eigen nennen darf, schadet es ganz bestimmt nicht auch hin und wieder etwas Gutes zu tun. Aktuell gibt es ja ein massives Problem in der überfüllten Bundesbetreuungsstelle Ost in Traiskirchen. Nur gut 5 Minuten von mir entfernt wohnen hunderte Asylanten in untragbaren Zuständen, viele davon im Freien in Zelten.

Gestern habe ich mit zwei lieben Freundinnen vor Ort Essen, Hygieneartikel und jede Menge Gewand und Spielzeug verteilt. Die Hilfe ist definitiv notwendig und die Leute haben sich sehr für die Hilfe und die erhaltenen Dinge bedankt. Wenn man selbst die Initiative ergreift, selbst benötigte Dinge kauft und diese dann vor Ort den Kindern und Erwachsenen übergibt, macht das noch mehr Sinn als nur Geld zu überweisen und man bekommt auch ein viel besseres Gefühl dafür was dort wirklich abgeht und gebraucht wird. Wenn man die kleinen Kids in den Zelten nach einer verregneten Nacht sieht, dich ein Mann mit viel zu kleinen Flip Flops nach Schuhen fragt, dich jemand darum bittet ihm zu helfen damit er zu seiner Familie in der Heimat Kontakt aufnehmen kann, man einem kleinen Mädchen ein Kuscheltier in die Hand drückt und ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubert…dann hinterlässt das bleibende Eindrücke. Man kann nicht allen helfen aber man kann zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, damit die Lage für diese Menschen etwas besser und erträglicher wird. Zum Glück denken viele, viele Personen ähnlich und helfen Tag täglich mit. Für einen guten Zweck spenden – ein Punkt der definitiv Sinn macht & den ich viel öfter machen sollte.

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